Sep 14

Integration in Hausautomations-Apps

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SqueezePad 1.10.0 enthält ein paar neue Funktionen, um besser in Hausautomation-Apps integriert werden zu können.

Typische Vertreter dieser Gatting sind  CommandFusion , iRuleiRemoteControl .

Diese Apps erlauben einem, andere Apps über eine kurze URL (z.B.: squeezepad://) direkt zu starten.

Leider gibt es bei diesem Ansatz ein paar kleinere Problem (nun ja nicht mehr mit SqueezePad):

  • die Konfiguration ist üblicherweise raumweise angelegt, wenn die Squeezebox-App dann mit einem beliebigen Raum startet, ist das verwirrend
  • irgendwann möchte man zurück zur Hausautomations-Apps. Dann den Home-Button des iPad drücken und die andere App auf dem Startbildschirm zu suchen ist nicht so angenehm.
Wenn man SqueezePad nun korrekt konfiguriert, kann es so aussehen:
squeezepad-return
Wie funktioniert die ganze Magie?
Eigentlich ist alles ganz einfach. In CommandFusion funktioniert z.B. die folgende URL:

squeezepad://?return=iviewer://&defaultPlayer=00:04:20:27:91:1f

Hier eine Erklärung der einzelnen Teile:
squeezepad://? der Start der URL gibt iOS die Info, die SqueezePad-App zu starten
returnURL=iviewer:// die URL zu der zurückgekehrt werden soll, wenn man in SqueezePad das Icon drückt.
iviewer ist das Kürzel für CommandFusion (muss man teilweise beim Hersteller erfragen oder auf deren Webseiten suchen).
Wenn man diesen Parameter weglässt, dann wird das Icon nicht mehr gezeigt. Bei den Großteil der anderen Apps (außer CommandFusion) muss dieser Teil URL-encodiert werden ( so dass es iviewer%3A%2F%2F heißt)
& Trennzeichen – sagt iOS, dass der nächste Parameter startet
defaultPlayer=00:04:20:27:91:1f MAC-Addresse der SqueezeBox, die beim Start von SqueezePad als Default selektiert werden soll.  Um die MAC-Adresse herauszufinden geht man am besten in den Settings-Bildschirm auf der Web-Oberfläche des Squeezebox-Server. Auf dem „Information“ Reiter werden alle MAC-Adressen aufgelistet. Wenn dieser Parameter weggelassen wird, startet SqueezePad mit dem Player mit dem man die App verlassen hat.

 

Für iRule würde die URL wie folgt aussehen:

squeezepad://?returnURL=irule%3A%2F%2F&defaultPlayer=00:04:20:27:91:1f

Ich hoffe euch gefällt die neue Funktion. Wenn es irgendwelche Fragen gibt, zögert nicht mich unter support(at)squeezepad.com zu erreichen.

Jan 04

Ich bekomme gerade ein paar Kommentare im AppStore, dass Leute eine Integration mit der Apple AirPlay Technologie vermissen (AirPlay ist eine Streaming-Technologie von Apple).

Aber wisst ihr was? AirPlay funktioniert schön längst … ist allerdings gut versteckt 🙂

Vorbedingungen:

  • Damit das Streamen über AirPlay funktioniert, muss die Musik zuerst of dem iPad ankommen. Mit der neuen Musikwiedergabemöglichkeit von SqueezePad 1.7.x wird das möglich. Nachdem ihr das Musikwiedergabefeature aktiviert/gekauft habt (der Button ‚Musikwiedergabe aktivieren‘ im Auswahlpopup für die Squeezeboxen) schaltet auch zuerst auf das iPad und startet einen Song.

Nun müssen wir die Musik nur noch auf euer AirPlay-Gerät umbiegen:

  • Drückt doppelt auf den ‚Home‘-Knopf eures iPad (der Knopf, der normalerweise die aktuelle Anwendung beendet).
    Am unteren Rand des Bildschirms erscheint eine Leiste mit allen laufenden Anwendungen.
  • In der unteren Leiste einmal nach rechts wischen – jetzt kommt eine neue Anzeige auf der man die Helligkeit, die Lautstärke … und … wenn man AirPlay-Geräte hat … ein kleiner Button um die Wiedergabe auch auf ein AirPlay-Gerät umzuleiten.

Voilá !

Viel Spaß damit …

Nov 15

Wie bekommt man möglichst einfach Albumbilder in hoher Auflösung ?

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Wenn man SqueezePad eine Weile verwendet, stellt man schnell fest, dass die  Auflösung der Albumbilder eine große Rolle spielt. Und wenn eure Musiksammlung genau wie meine ist – habt ihr euch nie so richtig drum gekümmert und habt alle möglichen Auflösungen kreuz und quer.

Kürzlich bin ich über eine Anwendung gestolpert, die behauptet alle Albumbilder automatisch aktualisieren zu können:  Bliss

Ich bin immer etwas skeptisch bei Programmen, die alles automatisch machen – aber ausprobieren kann ja nicht schaden. Die Installation (auf ’nem Mac) verlief schonmal problemlos – nach der Installation läuft das Programm im Hintergrund und man bedient es via Browser.

Für den ersten Versuch konfiguriere ich das Programm auf den Hauptordner meiner Musikbibliothek und habe die Option fürs Einbetten von Coverart deaktiviert (ich habe für jedes Album eine ‚folder.jpg‘-Datei) – auch den automatischen Modus habe ich auch erstmal deaktiviert (kein Risiko eingehen 😉 ). Zusätzlich lässt sich die gewünschte Minimalauflösung auswählen – ich nehme hier 500×500.

Bliss startet dann durch und zeigt einem für alle Alben, ob sie ‚compliant‘ bzw. nicht sind. In meinem Fall zeigt es mir also schonmal auf einen Schlag alle Alben, die eine Auflösung von weniger als 500×500 haben: prima – jetzt weiß ich sofort woran ich arbeiten muss.

Für jedes Album gibt es auch einen kleinen ‚Bearbeiten‘-Button. Bliss versucht dann passende neue Albumbilder aus verschiedenen Quellen zu suchen (MusicBrainz, Discogs, Amazon, Google) – und mit einem einfachen weiteren Klick ist das alte Albumbild durch das neue ersetzt.

Bisher habe ich für Albumbilder MediaMonkey verwendet (das sucht auch bei Amazon) – aber um dort die Cover auszutauschen braucht man erheblich mehr Klicks (und wenn man zusätzlich eine Minimumauflösung haben möchte, wird das Problem fast unlösbar).

Leider sind die gefundenen Bilder manchmal komplett daneben. Kein Problem im manuellen Modus – man kann ja einfach abbrechen. Leider gibt es nicht soviel Dokumentation über den automatischen Modus – und aktuell traue ich mich auch gar nicht, diesen zu aktivieren. Ich habe zu viel Zeit in der Vergangenheit mit Taggen und Bilderdownloads (selbst wenn sie zu klein waren) verbracht.

Auch zu erwähnen: Bliss ist nur für die ersten 100 Bilder kostenlos. 1000 weitere kosten 10$ und unbegrenzt ist für 30$ zu haben. Fairer Preis wenn man dagegen die Zeit aufrechnet, die man sparen kann.

Mein Fazit: obwohl ich Bliss nur mit minimalen Feature-Umfang verwende (manueller Modus) finde ich es extrem nützlich. Ich selber werde den automatischen Modus wohl nicht ausprobieren – aber für Leute die bisher gar nicht auf Covers achten mussten (z.B. Nutzer von Boom, Classic oder Transporter) ist das sicherlich ’ne sinnvolle Option.

Was für Tools verwendet ihr für den gleichen Job ?